Lernen und staunen – Vereinsfahrt der NaturFreunde PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Müller   
Freitag, 15. Dezember 2017 um 11:12 Uhr

Bei denkbar schlechtestem Wetter startete die Busfahrt in den Vogelsberg. Ca. 30 Mitglieder der NaturFreunde hatten sich getroffen, um ein wenig mehr für´s Leben zu lernen. Erster Halt: Vulkaneuem in Schotten. Eröffnet am 1. 7. dieses Jahres, bot es eine Reise durch die Erdgeschichte , in eine Zeit, in der die Vulkane des Vogelsbergs noch aktiv waren. Durch Multi- Media- Installationen bot das Vulkaneum eine Kombination aus Wissen und Unterhaltung, so dass alle zu Recht begeistert waren. Dann ging es zum Mittagessen – ein wenig geheimnisvoll war es, wir wussten nur, ein Biohof mit Fleischrindern sollte es sein. So fuhren wir durch den Vogelsberg und kamen zu Sandra und Nik. Sie hatten für uns umgeräumt – 30 Personen müssen erst mal untergebracht werden- empfingen uns liebevoll, alles war vorbereitet und wartete auf uns. Während uns Sandra verköstigte, erzählte ihr Mann über ihre gemeinsame Arbeit: Sie züchten Fleischrinder, 300 an der Zahl, in naturnaher Weidehaltung, die Tiere sind fast das gesamte Jahr draussen. Ernährt werden sie mit Gras, bzw. im Winter mit Heu. Sie nennen es „ wirtschaften im globalen Konzept“ und sind dem Label „ Naturland“ angeschlossen. So, das war der sachliche Teil. Als Nik uns dann erzählte, dass die Familie allein- Vater, Mutter und die 6 Kinder- mit einem Angestellten den Hof bewirtschaften, staunten wir nicht schlecht. Sandra als der gute Geist wacht über Allem und ist sogar beim Schlachten dabei. Stolz nennen sie seit Kurzem ein Schlachthaus ihr Eigen, damit entfallen die weiten Transporte. Die Kinder versetzen Weidezäune, oder tun, was Kinder so können. Aber bei all der vielen Arbeit sahen wir fröhliche Menschen, die ihren Sinn im Leben gefunden haben, mitten in der Natur, mitten im Vogelsberg, im Rhythmus mit der Natur. Überwältigt und bepackt mit wunderbarem Schinken und köstlicher Salami aus eigener Herstellung traten wir die Heimreise an