Auch feiern können wir – 1. Teil PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Müller   
Donnerstag, 29. November 2018 um 16:16 Uhr

Am Sonntag, den 28.10. um 14:00 war es endlich soweit: die Kanuten, Partner der Vereinsgemeinschaft Naturfreunde Bad Emstal e.V. und Freie Kanu-Sportler e.V., eröffneten feierlich ihr neu gebautes Bootshaus. Anwesend waren nicht nur Mitglieder und Freunde, sondern auch örtliche Politiker, wie der Bürgermeister, Stephan Frankfurth und der 1. Kreisbeigeordnete Wilfried Wehnes, ließen es sich nicht nehmen, mit uns diesen freudigen Tag zu begehen.

Die Vorbereitungen waren ja schon Tage vorher in vollem Gange. Da wurde gekocht und gebacken, das Terrain um das Naturfreundehaus und das Bootshaus in Ordnung gebracht und Bier gebraut. Die einzelnen Arbeitsgruppen wurden richtig gefordert, aber der Spass behielt die Oberhand. Nicht zu vergessen ist unser Walter, der in seinem Backhaus wieder himmlisches Brot gebacken hatte und die großen und kleinen „Kinder“ mit Popcorn beglückte.

Aber bei aller Feierei sollte noch einmal der Anfänge gedacht werden: Bereits 2004 wurde die Vereinsgemeinschaft gegründet. Die Kanuten bekamen für ihre Boote und für gemeinsame Treffen Räumlichkeiten im Naturfreundehaus zur Verfügung gestellt und nutzten für die Bootslagerung den 100 Jahre alten Holzschuppen, der beim Bau des Naturfreundehauses vor ca. 60 Jahren auf den „Emser Berg“ geschafft wurde. Dieser diente der Sander Bevölkerung damals als Umkleidekabine des Sander Schwimmbads an der Ems.

Nach einigen Jahren wurde der Lagerplatz für Boote und Bootsanhänger zu eng, so dass bald ein neues Bootshaus geplant wurde. 2014 begann der Bau. 2000 freiwillige Arbeitsstunden wurden von den Mitgliedern geleistet. Finanzielle Förderung gab es vom Landessportbund Hessen, vom Land Hessen und vom Landkreis Kassel, denn 45.000 Euro sind eine gewaltige Summe für einen kleinen Verein. Außerdem wurden die Arbeiten von unserer Gemeinde wohlwollend unterstützt. Mario Schmeer, der in dieser Zeit den Vorsitz der Kanuten übernahm, bekam heute symbolisch den Schlüssel von seinem Vorgänger, Bernhard Schmidt Jakob für „sein“ Bootshaus überreicht. Dieser hatte gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Naturfreunde Gerhard Raabe das Projekt aus der Taufe gehoben und erfolgreich geleitet.

Mit diesem Gebäude haben unsere Kanuten endlich einen angemessenen Platz für ihre Boote nebst Zubehör und ihrem Bootsanhänger erhalten. Aber auch die Naturfreunde und deren Gäste profitieren von den Duschen und dem Toilettenausbau, sowie der kleinen Küche im Bootshausbau. Das Bootshaus fügt sich sehr gut in das Gelände der Naturfreunde ein und wertet es sogar auf.

Wünschen wir den Kanuten und ihren Booten immer eine handbreit Wasser unterm Kiel! Und weiterhin viel Freude beim Paddeln.